banner

Sonntag, 15. Mai 2022

 

Kirchenkonzert "Orgel plus..."

SolistenOrgel

Die Idee zu einer neu gestalteten Konzertreihe mit dem Titel "Orgel plus ..." entspringt der Faszination über die vielfältigen Klangfarben der Kirchenorgel in St. Josef und eben diese mit einem Soloinstrument zu kombinieren, zum Auftakt mit der Violine.

Orginialkompositionen für Violine und Orgel sind gar nicht so häufig und so haben die Interpreten Anna Kagerer (Violine) und Thomas Edlinger (Orgel) ein Programm zusammengestellt, welches zunächst selten gehörte Werke zweier französischer Komponisten vorstellt:

Theodore Dubois (1837-1924) war 1861 Rompreisträger, Organist der Cathédrale Saint-Louise-des-Invalides und an der Madeleine und später auch Direktor des Pariser Konservatoriums. Fernand Halphen (1972-1917) entstammte einer wohlhabenden jüdischen Familie in Paris, studierte bei Gabriel Fauré und Jules Massenet und komponierte neben Orchestermusik hauptsächlich Ballettmusik.

Das Hauptstück des Konzertes wird einem Münchner Komponisten gewidmet: Josef Rheinberger (1839-1901). Er hat sich in allen Sparten musikalisch kompositorisch betätigt. Mit der Suite op.166 für Violine und Orgel ist ihm ein wahres Meisterstück von großer Expressivität, farbigem Nuancenreichtum und Virtuosität gelungen.

 

Kirche St. Josef

Einlass 16.30 Uhr, Beginn 17 Uhr

Eintritt frei

   
   
Donnerstag, 12. Mai 2022

Jazz around the world

 

logo jazz around the world 201110041

52. Etappe

Yinon Mallem

phpThumb generated thumbnail 7

Die Beatles und der Orient

"Norwegian Oud" ist das neue, nur digital veröffentlichte Album von Yinon Muallem, das wie der Titel bereits vorwegnimmt, den bekannten Bealtes Song "Norwegian Wood" auf ganze eigene orientalische Weise interpretiert.

Der israelische Percussion- und Oud-Virtuose, der lange Zeit in der Türkei lebte und 2021 nach Schweden zog nahm das Album während der Corona-Lockdowns auf und arbeitete dabei per Internet mit seinen Mitmusikern zusammen.

Unter diesen schwierigen Bedingungen verarbeitete er alle Gefühle, wie Schmerz, Angst, Sorge, Frustration, aber auch den Spaß und die Freude an der kreativen Arbeit. Kurz vor Veröffentlichung des Albums starb sein Vater und Yinon nahm ihm zu Ehren noch das bewegende Stück "Father" auf, das als letztes Stück noch zu dem Album hinzugefügt werden konnte.

Mit seiner Band verbindet Yinon Muallem Erfahrungen und Einflüsse der türkischen Maqam Musik, der traditionellen jüdischen Musik und des Jazz und schafft daraus seine persönliche Ethno-Jazz-Fusion. Dabei will Yinon vor allem einen optimistischen Blick auf eine aussichtslos scheinende geographische Zone dieser Welt bieten. Mit wunderbaren Melodien und einem warmen und emotionalen Sound versucht er das spärliche Licht des Friedens zu erhalten.

Yinon Muallem wurde 1968 in Israel als Sohn von Eltern mit irakischer Herkunft geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er mit Latin-Percussion und wechselte dann zu orientalischer Percussion. Eine alte Oud von seinem Vater gab dann den Ausschlag, erst in Israel und dann in der Türkei sein Instrument zu studieren.

Yinon Muallem schafft mit seiner Musik ein emotionales wie warmherziges Erlebnis, das die Hoffnung auf eine bessere Welt erhält und als Soundtrack bei der Suche nach der eigenen individuellen Heimat perfekt geeignet ist. "Norwegian Oud" wurde von dem renommierten britischen Songlines Magazin mit dem Gütesiegel "Top of the World" als eines der 10 besten Alben in der Oktober 2021 Ausgabe versehen. Songlines schreibt über das Album "Obwohl es in schwierigen und traumatischen Zeiten aufgenommen wurde, ist "Norwegian Oud" ein meisterhafter Querschnitt modaler Musik, der sowohl bittersüsse Melancholie als auch freudigen Optimismus verbindet."


Besetzung: Yinon Muallem: Oud, Percussion, Gesang, Eyal Lovett: Piano, Stefan Engelmann: Kontrabass, Aidan Lowe: Schlagzeug

 

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 21,80, erm. € 18,50 (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 10,80

   
 Montag, 25. April 2022

 Kammmermusik in Puchheim

"Vergebliche Mühen"

 05 Kammermusik

 
Fast hundert Jahre liegen zwischen den Kompositionen der beiden Serenaden, die der Schwede Berwald und der Däne Nielsen jeweils als kleine opernhafte Szene gestalten, einmal mit Gesang, einmal rein instrumental.

Berwald besingt die kettensprengende Kraft der Liebe, bei Nielsen ist die Mühe vergebens, da die Angebetete gar nicht erscheint.

Als Hauptwerk des Abends mit Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz erklingt das 2. Klavierquartett von Brahms, dessen mühevolle Komposition schließlich zu einem Meisterwerk führte.


Franz Berwald (1796-1868), Serenade für Tenor, Klarinette, Horn, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier
Carl Nielsen (1865-1931), Serenata in vano für Klarinette, Fagott, Horn, Violoncello und Kontrabass
Johannes Brahms (1833-1897), Quartett A-dur op. 26 für Klavier, Violine, Viola und Violoncello

   

Beginn 20:00 Uhr PUC Großer Saal

Eintrittspreise: € 19,60, erm. € 16,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Studenten € 7,50

Tickets kaufen

   
   
Donnerstag, 31. März 2022 Jazz around the world
logo jazz around the world 201110041

50. Etappe

Las Hermanas Caronni

Ein Hauch von Ravel und Debussy trifft auf die Klänge der Pampas

03 31 Las Hermanas Caronni 01

LAS HERMANAS CARONNI - zwei argentinische Schwestern mit Schweizer, italienischen, russisch-jüdischen und spanischen Wurzeln. Laura und Gianna Caronni, von denen die eine Cello und die andere Klarinette spielt. Beide singen und liefern auf ihren Alben derart zerbrechliche und intelligente Musik ab, wie man sie schon seit einigen Jahren nicht gehört hat. Als Duett ist ihr Klang voll von Intimität, gleichzeitig lassen die einfallsreichen und minimalistischen Arrangements den Sound äußerst üppig erscheinen.

Die Musik der Schwestern klingt wie die Summe ihrer Einflüsse: Zwei klassisch ausgebildete Musikerinnen mit einer Vorliebe für die Volksmusik ihres Landes. Europäischer Impressionismus, Ravel und Debussy, Einflüsse von südamerikanischen Komponisten wie Villa-Lobos und der Geist des Tangos vermischen sich hier mit der Melancholie und Zielgerichtetheit der Volksmusik der Pampas.

Klug, subtil verführerisch und unglaublich elegant spielen die HERMANAS CARONNI Musik für Menschen, die Können und Klasse noch zu schätzen wissen. Seit dem Ende der Neunziger Jahre leben die Zwillinge in Frankreich, wo sie sich unter anderem durch ihre Zusammenarbeit mit dem vor kurzem verstorbenen Juan Carlos Cáceres einen Namen gemacht haben und wo 2011 ihr Debüt Baguala de la Siesta von der Presse hymnisch als Entdeckung der Saison gefeiert wurde. Anfang 2019 haben die Schwestern ihr viertes Album Santa Plástica veröffentlicht: Ausgehend von klassischen Motiven von Ravel, Mozart, Bach oder Piazzolla entstanden elf Nummern, deren Texte durchaus brandaktuelle Themen wie Umweltverschmutzung oder Gentrification in poetische Formen gießen. Neben Gesang und den Stamminstrumenten Cello und Klarinette kommen dabei Flöten wie die baskische Xistu oder die südamerikanische Pincuyo zum Einsatz. Auf jeweils zwei Stücken sind der renommierte Jazztrompeter Erik Truffaz sowie am Gesang der britisch-italienische Songwriter Piers Faccini zu hören.
Besetzung: Gianna Caronni - Klarinette, Gesang, Laura Caronni - Cello, Gesang

 

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 21,80, erm. € 18,50 (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 10,80

   
Montag, 28. März 2022                                     

Kammermusik in Puchheim

"Liebesgrüße aus Böhmen"

03 Kammermusik

Was eignet sich wohl besser als ein Streichquartett, wenn ein spätromantischer Komponist seinen tiefen Liebesgefühlen Ausdruck verleihen möchte?

Die zum Quartett umgewandelte Liedersammlung "Zypressen" von Dvorák wie auch Janáceks "Intime Briefe" sind ergreifende Liebeserklärungen.

Dazu spielen die Musiker und Musikerinnen aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz ein apart besetztes Quartett des Böhmen Martinu, der zum Studieren nach Paris kam und der Liebe wegen blieb, sowie ein Trio seines Pariser Lehrers Roussel.


Antonín Dvorák (1841-1904), Zypressen für Streichquartett
Bohuslav Martinu (1890-1959), Quartett für Klarinette, Horn, Violoncello und kleine Trommel
Albert Roussel (1869-1937), Trio op. 40 für Flöte, Viola und Violoncello
Leos Janácek (1854-1928), Streichquartett Nr. 2 "Intime Briefe"

 

Beginn 20:00 Uhr PUC Großer Saal

Eintrittspreise: € 19,60, erm. € 16,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Studenten € 7,50

Tickets kaufen

   
   
   
   
   
   

Montag, 07. Februar 2022              abgesagt !                                

Kammermusik in Puchheim

"Einheit in der Vielfalt"

11 29 Kammermusik

Die ganze Bandbreite der verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen präsentieren Mitglieder der Staatstheaters am Gärtnerplatz mit Werken zwischen Spätromantik und früher Moderne.

Hauptwerk des Abends ist das einzige Streichquartett des französischen Impressionisten Debussy.

»Wie ein Schaufenster der Kammermusik sind die Abende mit den Musikern aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz [...]: Verschiedene Ensembles musizieren da oft ausgefallene Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten.« (Süddeutsche Zeitung 2019)


Arnold Bax (1883-1953), Elegiac Trio für Flöte, Viola und Harfe
Gerald Finzi (1901-1956), Interlude für Oboe und Streichquartett
Charles Koechlin (1867-1950), Suite en quatuor op. 55 für Flöte, Violine, Viola und Klavier
Frank Proto (*1941), Sonata 1963 für Kontrabass und Klavier
Claude Debussy (1862-1918), Streichquartett g-Moll op. 10

   

Beginn 20:00 Uhr PUC Großer Saal

Eintrittspreise: € 19,60, erm. € 16,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 7,50

Tickets kaufen

   
   
Montag, 17. Januar 2022

Kammermusik in Puchheim

"Vorwiegend heiter"

 03 Kammermusik

 

Die Reihe Kammermusik in Puchheim wird seit 2006 von Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz gestaltet und hat mit inzwischen über hundert Konzerten einen festen Platz im Puchheimer Kulturleben. Das erste Programm im neuen Jahr lässt zwei Glanzlichter der klassischen Kammermusik erstrahlen: Ein Streichquartett aus Beethovens mittlerer Schaffenszeit, als sein Ruhm sich bereits über ganz Europa ausgebreitet hatte, und die 1. Serenade von Brahms, eine seiner vielen Stationen auf dem langen Weg zum großen Sinfoniker.


Ludwig van Beethoven (1770-1827), Streichquartett Es-Dur op. 74
Johannes Brahms (1833-1897), Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass



 

Beginn 20:00 Uhr PUC Großer Saal

Eintrittspreise: € 19,60, erm. € 16,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 7,50

Tickets kaufen

   

 

Donnerstag, 28. Oktober 2021 Jazz around the world
 logo jazz around the world 201110041

50.Etappe

Helene Blum & Harald Haugaard

Ein Strom aus nordischem Folk, Poesie, Tradition und Moderne

Das Konzert muss leider abgesagt werden!

 10 28 Blum Haugaard Band by Ard Jongsma

Helene Blum & Harald Haugaard gehören zu Dänemarks besten und meistbeschäftigten Tonkünstlern mit mehr als 500 Auftritten in den vergangenen fünf Jahren. Nach fünf und drei Alben im eigenen Namen starten Blum & Haugaard hiermit ihre erste gemeinsame Produktion, auf die ihr Publikum lange gewartet hat. Ein Strom von Musik, Poesie und Leben fließt durch "Strømmen", so der Titel des neuen Albums. Ein Strom, in dem das einzelne Wort, der Ton und das Individuum Teil von etwas Größerem sind, eines sprudelnden Stroms, der seit Jahrhunderten durch Musik, Traditionen und Menschen fließt. Tief beseelt vom Sound des traditionellen wie modernen nordischen Folk, flirtet Helene Blum auch mit dem Pop, öffnet sich dem Jazz, lässt sich von der Singer/Songwriter-Kunst beflügeln. Aus dem Überlieferten entwickelt sie ihre eigene künstlerische Vision - ein absolut zeitgemäßer, wahrhaftiger Sound. Vollendet und komplettiert werden Helene Blums Songs auf Album und Tour durch das Geigenspiel Harald Haugaards, der seit 15 Jahren zu Dänemarks besten Musikern zählt. Sein virtuoses Spiel verbindet Leichtigkeit mit einem farbsatten Klangreichtum. Zur Band gehören die Cellistin Kirstine Elise Pedersen, der Gitarrist Mikkel Grue und der Schlagzeuger Sune Rahbek. Zusammen formen sie alle Aspekte und die ganze Dynamik von Blum und Haugaards Repertoire.

Besetzung: Helene Blum: Gesang und Violine Harald Haugaard: Violine Kirstine Elise Pedersen: Cello Mikkel Grue: Gitarre Sune Rahbek: Schlagzeug

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   
Montag, 29. November 2021

Kammermusik in Puchheim

"Auf Augenhöhe"

11 29 Kammermusik


Die russischen Komponisten Schostakowitsch und Weinberg pflegten eine enge Künstlerfreundschaft unter den schwierigen Bedingungen der sowjetischen Kulturbürokratie. Die Musiker aus dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz stellen zwei Trios der beiden Freunde vor. Im Violinduo von Spohr gibt es keine erste und zweite Geige, die beiden Stimmen musizieren auf Augenhöhe. Abschließend erklingt das jugendlich-romantische Quintett von Ernst von Dohnányi, der für die Entwicklung einer spezifisch ungarischen Musiksprache ebenso bedeutend war wie seine berühmteren Kollegen Zoltán Kodály und Béla Bartók.


Mieczyslaw Weinberg (1919-1996), Trio op. 48 für Violine, Viola und Violoncello
Louis Spohr (1784-1859), Duo d-Moll op. 67/2 für zwei Violinen
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier
Ernst von Dohnányi (1877-1960), Quintett Nr. 1 c-Moll für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
Montag, 20.September 2021

Kammermusik in Puchheim

"Luftsäulen"

09 20 Kammermusik

Mitglieder des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz präsentieren diesmal "sortenreine" Instrumentengruppen: Vier Fagotte spielen ein Quartett aus dem französichen Spätbarock, eine Opernarie und einen populären Tango-Klassiker, die ganze Oboenfamilie bringt eine außergewöhnliche Fantasie mit lateinamerikanischen Elementen voller Brillanz und Kraft, der französische Spätromantiker Caplét kombiniert vier Holzbläser mit Klavier, und zuletzt gibt es ein kurzweiliges "Dreierlei für zwei Posaunen".


Michel Corette (1707-1795), Le Phénix für vier Fagotte
André Caplet (1878-1925), Quintett für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott
Gioachino Rossini (1792-1868), Largo al Factotum, arr. für vier Fagotte
Astor Piazzolla (1921-1992), Libertango für vier Fagotte
Alfred Reed (1921-2005), El camino real, arr. für zwei Oboen, zwei Englischhörner und Fagott
Orlando di Lasso (1532-1594), 3 Bicinia für zwei Posaunen
Charles Small (1927-2017), Conversation für zwei Posaunen
Brian E. Lynn (*1954), 3 Posh Duets für zwei Posaunen

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50