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Donnerstag, 14. Mai 2020 Jazz around the world
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50. Etappe              coronabegingt abgesagt!

Yinon Muallem

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 Eine Suche nach Heimat zwischen Israel und der Türkei.

"Back Home" heißt das aktuelle Album von Yinon Mallem, auf dem er der Frage nachgeht, was Heimat für ihn bedeutet. Für Yinon, der zwei Drittel seines Lebens in Israel und heute in der Türkei lebt, ist dies keine leicht zu beantwortende Frage.

Musikalisch betrachtet bringt er mit seiner Band Erfahrungen und Einflüsse der türkischen Maqam Musik, der traditionellen jüdischen Musik und des Jazz ein. Dabei will Yinon vor allem einen optimistischen Blick auf eine aussichtslose geographische Zone dieser Welt bieten. Mit wunderbaren Melodien und einem warmen und emotionalen Sound versucht er das spärliche Licht des Friedens zu erhalten.

Besetzung:

Eval Lovett: Piano; Steffan Engelmann: Kontrabass; Aidan Love: Schlagzeug; Yinon Muallem: Oud, Percussion, Gesang

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   

 Donnerstag, 19. März 2020

      coronabegingt abgesagt!

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49. Etappe

Riccardo Tesi & Banditaliana

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Eine Reise durch den Mittelmeerraum in toskanischer Tradition.

In den über 20 Jahren ihres Bestehens hat sich Riccardo Tesis populäre Erfolgsformation "Banditaliana" an die Spitze der italienischen und internationalen World Music Szene gespielt. Sie verzaubert durch eine Musik ohne Grenzen, frisch und sonnig, innovativ und gleichzeitig eng mit ihren Wurzeln verbunden - eine breite Synthese aus Formen und Riten der toskanischen Tradition, mediterranen Klängen, Jazzimprovisationen und Canzoni d"autore. Originelle Kompositionen, Virtuosität sowie raffinierte Rhythmen und Arrangements kennzeichnen den Stil der Gruppe, die regelmäßig bei den renommiertesten Folk&Jazz Festivals in Europa, Kanada, Japan und Australien zu Gast ist.
Riccardo Tesi gilt seit Jahren als einer der einfallsreichsten Interpreten auf dem Organetto, dem diatonischen Knopfakkordeon. Als Ethnomusikologe erforschte er den Liscio, den Walzer seiner Heimat Toskana, aber auch süditalienische Tarantella und Tammurriata, die Traditionen Sardiniens, Südfrankreichs, Großbritanniens, des Balkans, Madagaskars, Afrikas oder Indiens ebenso wie den Jazz oder die Filmmusik Nino Rotas. All das vereint er mit seiner Banditaliana zu einer facettenreichen, fließenden und leicht tanzbaren Kunstmusik. Ihr aktuelles Album "Argento" bildet einen neuen Höhepunkt auf der langen Reise durch den Mittelmeerraum, der immer Inspiration für die Musik der Banditaliana war. Musik bei der Tradition und Innovation zusammenfließen und die eine Hommage an den okzitanischen Liedermacher Jean Marie Carlotti und an den verstorbenen Cantautore Gianmaria Testa ist, der ein enger Freund der Band war.

Riccardo Tesi: diatonisches Knopfakkordeon
Maurizio Geri: Gitarre, Gesang
Claudio Carboni: Saxophon
Gigi Biolcati: Percussion

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   
 Samstag, 15. Februar 2020  PUC Newcomer Musikfestival
 02 15 Newcomer

Seit Beginn der Jazzreihe "Jazz around the World" im PUC im Jahr 2012 erhalten junge Bands aus der Region die Chance als Vorband der Hauptacts aufzutreten. Aus dieser Tradition ist im Jahr 2015 das nun jährlich stattfindende "Newcomer Festival" entstanden.
In dieser Musiknacht präsentieren junge MusikerInnen sich in jeweils stündlich wechselnden Konzerten mit ihren Musikprojekten und zeigen ihre unterschiedlichen Auffassungen von Musik und im Besonderen der Improvisation. Das breite, faszinierende und innovative Spektrum reicht von Swing und modern Jazz über Sing&Songwriting bis zu Folklore, Rock und Pop.
Erstmalig werden auch Studenten der Jazzklasse der Musikhochschule München mit dabei sein!


Den genauen Festivalablauf entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung und den Festivalflyern.

   

PUC - Béla Bartók-Saal

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!!

   
   
 Donnerstag, 30. Januar 2020  Jazz around the world
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 48. Etappe

Norisha

 01 30 Norisha Pressefoto 1 by Kristin Speed

Das Amerika der Soul-Hymnen, Gospelsongs und Jazzballaden.

So außergewöhnlich die Stimme, so außergewöhnlich ist auch der Lebensweg der Sängerin Norisha Campbell. In Kalifornien geboren, in Florida aufgewachsen und seit zwölf Jahren in München lebend hat die 36-jährige zunächst nicht nur mit ihrer Soulstimme gepunktet. Die 1,91 Meter große US-Amerikanerin wurde Profi-Volleyballerin, spielte in der 1. Bundesliga und mit der US-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen.

Als Freunde sie 2013 zum Auftritt bei "The Voice of Germany" überredeten, bewegte sie der überwältigende Zuspruch, ihre zweite Karriere als Sängerin zu starten. Ihr Debüt-Album "Stand For Love" verwirklicht zugleich auch einen lange gehegten Traum des Bassisten Harald Scharf. Der stellte nicht nur ein exzellentes Quartett aus der süddeutschen Szene zusammen, sondern schrieb Norisha, gleichzeitig Name der gemeinsamen Band, Songs auf den Leib, die die enorme Bandbreite ihrer Soulstimme zur Geltung bringen. Darunter bettet Jan Eschke, ein Alleskönner und versierter Begleiter an Piano und Keyboard die Stimme in einen üppigen melodischen und harmonischen Rahmen ein. Der preisgekrönte Schlagzeuger Stephan Staudt sorgt für das rhythmische Fundament, während Gitarrist Michael Vochezer dem Ganzen mit feinsinnigen Läufen auf der akustischen und knackigen Soli an der E-Gitarre den Feinschliff verleiht.
Ob mit Soul-Hymnen, modernen Gospelsongs oder Jazzballaden, die Sängerin begeistert mit kraftvollem Ton, außergewöhnlichen Phrasierungen und einem nicht erlernbaren Gefühl für Timing. Und so ist die Band Norisha eine Entdeckung, die sich definitiv lohnt!

Besetzung:
Norisha Campbell: Gesang; Harald Scharf: Kontrabass; Jan Eschke: Piano, Keyboard; Michael Vochezer: Akustikgitarre, E-Gitarre; Stephan Staudt: Schlagzeug

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   

Montag, 16.März 2020

                   coronabegingt abgesagt!

Kammermusik in Puchheim

"Geiger und Denker"

 05 März 2020

Das Programm "Geiger und Denker" umspannt die gesamte Epoche der musikalischen Romantik im deutschsprachigen Raum: Vom frühesten Beginn mit Spohrs Nonett für Streicher und Bläser, das den Übergang aus der Klassik in Klang und Form hörbar werden lässt, über die Flötenserenade des im 19. Jahrhundert hochgeschätzten Hofmann, bis hin zu spätesten Ausläufern der gerade noch tonalen und harmonischen Musik in Weberns ausdrucksstarkem Quartettsatz. An diesem Abend sind die Orchestermitglieder des Staatsorchesters am Gärtnerplatz zum 100. Mal zu Gast im Puchheimer Kulturcentrum PUC.

Heinrich Hofmann (1842 - 1902)
Serenade D-Dur op. 65 für Flöte und Streichquintett

Anton Webern (1883-1945)
Langsamer Satz für Streichquartett

Louis Spohr (1784-1859)
Nonett F-Dur op. 31

 

  Es musizieren Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
Montag, 20. Januar 2020

Kammermusik

"Spiel mit dem Teufel"

03 Januar 2020

Die Reihe Kammermusik in Puchheim wird seit 2006 von Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz gestaltet und hat seitdem einen festen Platz im Puchheimer Kulturleben.
Das Hauptwerk des ersten Konzerts im neuen Jahr ist die Musik zur Geschichte vom Soldaten, die Strawinsky 1917 für eine kleine Wanderbühne schrieb und dabei in kleinster Besetzung ein ganzes Orchester repäsentiert. Die behandelten Themen sind ebenso dicht komprimiert: Liebe und Verrat, Heimat und Fremde, Reichtum und Glück, die heilende Kraft der Musik und immer wieder teuflische Versuchungen. Davor erklingt ein frühes Trio von Schostakowitsch und ein jazziges Stück des jungen Schlagzeugprofessors Gerassimez in virtuoser Motorik.

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Trio Nr. 1 c-Moll op. 8 für Klavier, Violine und Violoncello

Alexej Gerassimez (*1987)
Piazonore für Vibraphon und Klavier

Igor Strawinsky (1882-1971)
Die Geschichte vom Soldaten für Violine, Kontrabass, Klarinette, Fagott, Trompete, Posaune, Schlagzeug und Sprecher

  Es musizieren Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
 Donnerstag, 12. Dezember 2019  Jazz around the world
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47. Etappe

Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch

 12 12 Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch 01

Ein Tagebuch voll facettenreicher und selbstironischer Chansons.

Die Band Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch präsentiert innovative Chansons aus der Feder von Sängerin und Flötistin Sarah Horneber in einem Gewand aus kreativer Pop-Musik mit Einflüssen aus Klassik, Jazz, Rock und Weltmusik. Der Bandname ist Programm: Genau wie die Einträge in einem Tagebuch beschreibt jeder einzelne Song mit viel Liebe zum musikalischen Detail seinen eigenen Mikrokosmos. Wie im Chanson üblich verarbeitet die Band diverse musikalische Stilelemente zur Ausdeutung des Textes. Zentral stehen Sarahs facettenreiche Lyrics, die introspektiv und selbstironisch alle Lebenslagen beleuchten. Stimmungen und Emotionen werden dabei oft von Metaphern aus Natur und Jahreszeiten getragen. Wort und Musik verbinden sich in einem sinnlich reizvollen Zusammenspiel klanggewordener Poesie. 

Die Besetzung aus Gesang, Flöte, Klavier, Streichern, Gitarre und Schlagzeug tritt flexibel, teils minimalistisch reduziert, teils orchestral ausarrangiert auf. Getragen wird die Musik von Sarahs charakteristischer Stimme, die sich wandelbar in die Atmosphäre jedes einzelnen Stücks einfühlt. Ob tanzbar, pulsierend, rhythmisch, oder lyrisch, gefühlvoll - Von Kammermusik bis hin zu großem Kino erwartet den Hörer ein ganz besonderer Musikgenuss.

Besetzung:
Sarah Horneber: Text, Komposition, Gesang, Flöten, Piano
Anna-Sophie Dreyer: Viola, Backing Vocals, Arrangement
Veit Steinmann: Cello, Backing-Vocals, Arrangement
Philipp Ullrich: Gitarren
Philipp Klahn: Schlagzeug, Perkussion 

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   
 Montag, 16. Dezember 2019

 Kammermusik in Puchheim

"Im Walde"

 12 02 Kammermusik

Wie kaum ein anderes Instrument erzeugt das Horn wegen seiner traditionellen Verwendung bei der Jagd musikalische Assoziationen an den Wald, so auch in Mozarts Hornquintett. Zur Charakterisierung des Waldes trägt beim "Freischütz"-Komponisten Weber immer auch die Klarinette bei, die in seinem Quintett eine bedeutende Rolle spielt. Das Programm "Im Walde" wird ergänzt durch zwei Beiträge mit Holzbläsern: Aus der deutschen Spätromantik ein Quartett von Goepfart und aus dem französischen Neoklassizismus ein Trio von Bozza.


Es musizieren Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz.


Karl Goepfart (1859-1942),
Quartett d-Moll op. 93 für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott
Carl Maria von Weber (1786-1826),
Quintett B-Dur op. 34 für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello
Eugène Bozza (1905-1991),
Suite brève en trio op. 67 für Oboe, Klarinette und Fagott
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791),
Quintett Es-Dur KV 407 für Horn, Violine, 2 Violen und Violoncello

  Zu Beginn des Konzerts spielen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Puchheim ein kleines Vorprogramm.
   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   

 

 Donnerstag, 21. November 2019

 

Jazz around the world
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46. Etappe

Brillante und faszinierende Klänge entlang der Seidenstraße

 02 11 21 Sedaa Foto by JoTitze  

Sedaa

Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch-persische Formation Sedaa (persisch für Stimme) auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal und Naraa Naranbaatar entführen gemeinsam mit dem virtuosen Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu und dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich voller Schwingungen und Stimmungen. Das Ensemble mischt gekonnt Tradition und Moderne, um den Hörer mit brillanter Technik und ihrem faszinierendem Klanguniversum auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße zu schicken. Mit ihren Live-Auftritten sind sie auf der ganzen Welt unterwegs und gewannen zahlreiche Preise, darunter unter anderem den renommierten Bundeswettbewerb "Creole" in Rudolstadt.

Besetzung:
Naraa Naranbaatar: Kehlgesang, Untertongesang, Bass             Nasaa Nasanjargal: Kehlgesang, Untertongesang, Pferdekopfgeige
Bischgur Omid Bahadori: Gitarre, Trommel, Untertongesang Ganzorig Davakhuu: Hackbrett, Untertongesang

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   
 Montag, 21. Oktober 2019

 Kammermusik in Puchheim

"Träume und Steiche"

 10 21 Kammermusik Das Kammermusik-Programm "Träume und Streiche" stellt die biblische Szene von Jakob, dem im Traum eine Himmelsleiter erscheint, in der Vertonung des Franzosen Milhaud den frechen Streichen des deutschen Volkshelden Till Eulenspiegel gegenüber, von Richard Strauss in Töne gefasst. Dazu erklingen das einzige Streichquartett des "Hänsel und Gretel"-Komponisten Humperdinck und zwei Gesänge von Brahms.
Es musizieren Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
Engelbert Humperdinck (1854-1921), Quartett C-Dur für 2 Violinen, Viola und Violoncello
Darius Milhaud (1892-1974), "Les Rêves de Jacob" op. 294 für Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
Johannes Brahms (1833-1897), Zwei Gesänge op. 91 für eine Altstimme mit Viola und Klavier
Richard Strauss (1864-1949), "Till Eulenspiegel" arrangiert für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier von David M. Karp
   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50