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Kammermusik in Puchheim

Kammermusik  hat in Puchheim eine lange Tradition.

Seit 2006 veranstaltet die Stadt Puchheim in Zusammenarbeit mit Musikern des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München die Reihe „Kammermusik in Puchheim.“ Der Kulturverein Puchheim e.V. engagiert sich als Mitveranstalter. 

Die Reihe zeichnet sich durch eine Programmkonzeption aus, deren Schwerpunkt auf der Vielfalt der kammermusikalischen Besetzungen liegt. In immer neuen Kombinationen formieren sich Ensembles aus dem Orchester, oft auch in verschiedenen Formationen an einem Abend, z.B. einem Streichquartett, einem Bläserquartett und einem Trio mit Harfe, Flöte und Viola. Auch größere, aus Streichern und Bläsern gemischte Besetzungen werden geboten, zu nennen sind  hier das Oktett von Franz Schubert  oder das Nonett von Louis Spohr.

Neben den großen klassischen Komponisten wie Mozart, Bach,  Beethoven, Haydn und Schumann  werden auch Werke weniger bekannter Komponisten aus allen Epochen der Musikgeschichte gespielt. Darunter sind  viele Musikstücke des 20. Jahrhunderts, die selten zu hören sind. So  etwa die „Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky oder  „Pierrot lunaire" von Arnold Schönberg.

Die Koordination der Konzertreihe liegt in den Händen des Puchheimer  Musikers Johannes Overbeck, der dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz als Solofagottist angehört.

2018 wird zum ersten Mal ein Streicherfestival durchgeführt, das einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten in Puchheim gibt

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Montag, 30. Mai 2022

Kammermusik in Puchheim

"Variationen des Fortschritts"

  05 Kammermusik
 

Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz kombinieren in bewährter Art Bekanntes und Unbekanntes:

Das Bassetthorn, ein tiefes Instrument aus der Familie der Klarinetten, tritt solistisch hervor im klassischen Quintett von Backofen, und der Kontrabass liefert sich einen virtuosen Wettstreit mit der Geige im Duo von Penderecki.

Aus dem Nachlass von Bruch wurde erst vor wenigen Jahren ein verloren geglaubtes Quintett wiederentdeckt,

und das Quartett von Brahms ist ein Musterbeispiel für dessen komplexe Kompositionstechnik, die einmal als "entwickelnde Variation" bezeichnet wurde.


Johann G. H. Backofen (1768-1830), Quintett F-Dur op. 9 für Bassetthorn und Streichquartett
Johannes Brahms (1833-1897), Streichquartett a-moll op. 51/2
Krzysztof Penderecki (1933-2020), Duo Concertante für Violine und Kontrabass
Max Bruch (1838-1920), Streichquintett Es-Dur

 

Beginn 20:00 Uhr PUC Großer Saal

Eintrittspreise: € 19,60, erm. € 16,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Studenten € 7,50