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Montag, 01. Juli 2019

Kammermusik in Puchheim

"Bekannt und weniger bekannt"

 01 07 01 Kammermusik

 Das erste Konzert im zweiten Halbjahr der Reihe Kammermusik in Puchheim, die seit 2006 von Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz gestaltet wird und seitdem einen festen Platz im Puchheimer Kulturleben hat, kombiniert in bewährter Form Werke von bekannten und weniger bekannten Komponisten:

von Tschaikowski ein großes Streichsextett als "Souvenir" seiner Italienreise, vom deutschen Spätromantiker Hofmann ein opulentes farbenreiches Oktett aus Bläsern und Streichern sowie von Martinu eine Jazz-Suite als Extrakt aus einem Ballett, in dem der Komponist Topf und Deckel, Schneebesen und Scheuerlappen in der Küche tanzen lässt.


Bohuslav Martinu (1890-1959), "La revue de cuisine" Ballettmusik für Klarinette, Fagott, Trompete, Violine, Violoncello und Klavier
Heinrich Hofmann (1842-1902), Oktett F-Dur op. 80 für Flöte, Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola und Violoncello
Peter Tschaikowski (1840-1893), "Souvenir de Florence" Sextett d-Moll op. 70 für 2 Violinen, 2 Violen und 2 Violoncelli

   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
Montag, 11. März 2019 Kammermusik in Puchheim
03 11 Kammermusik

"Aus meinem Leben" ist der Titel des Septetts, in dem der böhmische Romantiker Joseph M. Weber ausdrucksstark Rückschau auf seine Jugend hält. Durch die Verwendung von vier eher tiefen Bläsern gegenüber drei Streichern schafft er eine besonders warme und farbenreiche Klangwelt. Der Abend beginnt mit einer Hommage des großen polnischen Komponisten Lutoslawski an schlesische Volksmusik und schließt mit einem bedeutenden Werk der Wiener Klassik, dem Streichquintett in C-Dur von Mozart.

Witold Lutoslawski (1913-1994), Vier Schlesische Melodien für 4 Violinen

Joseph Miroslav Weber (1854-1906), Septett E-Dur für Violine, Viola, Violoncello, Klarinette, 2 Hörner und Fagott

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Quintett C-Dur KV 515 für 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

 

   
   
Montag, 27. Mai 2019

Kammermusik in Puchheim

"Kammer - Oper"

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Dass Opernkomponisten, deren Werke zum Repertoire des Staatstheaters am Gärtnerplatz zählen, auch Kammermusik schreiben, zeigen wir hier an drei Beispielen: in Verdis Schaffen stellt das Streichquartett eine wunderbare Ausnahme dar, Rimski-Korsakow hat sein Quintett für Klavier und Bläser als anonymen Beitrag zum Wettbewerb im Konservatorium, an dem er selbst lehrte, eingereicht, und Cerha bestätigt im virtuosen Klarinettenquintett von 2004 seinen Ruf als einer der führenden Komponisten der Gegenwart.

Friedrich Cerha (*1926), Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello

Giuseppe Verdi (1813-1901), Quartett e-Moll für 2 Violinen, Viola und Violoncello

Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908), Quintett B-Dur für Klavier, Flöte, Klarinette, Horn und Fagott

   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

 

   
Donnerstag, 23. Mai 2019 Jazz around the world
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44. Etappe

Renaud Garcia-Fons Trio

05 23 JATW RGF LVDS 1416 1 Solene Person

Eine Hommage an Paris mit dem "Paganini des Kontrabasses"

Gemeinsam mit seinem Trio kehrt der Kontrabass-Virtuose Renaud Garcia-Fons dem Mittelmeer den Rücken und richtet den Blick auf seine Heimatstadt Paris. Neue Kompositionen laden uns auf eine Traumreise durch den melodischen Charme von damals und dem lebendigen, kosmopolitischen Paris von heute ein: Walzer, Balladen, Jazz, klassische Musik und zeitgenössischer Groove.

Dieser Spaziergang durch die Straßen von Paris wird begleitet von Renauds Bass, David Kentucky am Akkordeon und Stephan Caracci (Vibraphon, Perkussion), einem Ensemble aus Virtuosen und Poeten gleichermaßen.

Renaud García-Fons, zählt zu den außergewöhnlichsten Musikern der Jazz- und Weltmusikszene. Er verfügt auch in höchsten Lagen über eine perfekte Intonation: Sein Anspruch, "auf dem Bass singen" zu wollen, ließ ihn eine beispiellose Virtuosität erlangen und zur Weltspitze aufsteigen.

Seine Karriere in der internationalen Szene bildet den Boden für seine eigenen Kreationen, in denen er die Grenzen der verschiedenartigen Musik überwindet. Von syrischer Musik über den Flamenco und andalusische Weltmusik nimmt García-Fons Strömungen der verschiedensten Richtungen in sich auf und kehrt dabei doch immer wieder zum Jazz zurück.

Besetzung: Renaud Garcia-Fons: fünfsaitiger Kontrabass; Stephan Caracci: Schlagzeug und Perkussion; David Venitucci: Akkordeon.

 
 
   
 

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

 

Freitag, 17. Mai 2019

Sonntag, 19. Mai 2019

Puchheimer Taschenoper

"Rita" von Gaetano Donizetti

 

Rita

 

 

05 17 Rita Taschenoper

15 Jahre Puchheimer Taschenoper - 20 Jahre PUC - 40 Jahre Kulturverein Puchheim e.V!

Zum Anlass dieser gleich drei Jubiläen im selben Jahr gibt es italienische Oper satt: "Rita" eine selten gespielte Oper von Gaetano Donizetti, die alle Zutaten einer italienischen Oper hat: furiose Arien, tolle Ensembles, einfach wundervolle Musik.

Donizettis Oper erzählt von Rita (Silke Wenzel), der etwas rabiaten Besitzerin einer Gastwirtschaft, und von ihrem gehorsamen und ängstlichen Gatten Beppe (Markus Schmid), der von Rita manchmal geschlagen wird, wenn er nicht alles so macht, wie Rita sich das vorstellt. Diese war in erster Ehe mit Gasparo (Florian Dengler) unglücklich verheiratet, der wiederum Rita immer schlug und nun aber, zu Ritas Glück, als verschollen gilt.

Wie in Opern so üblich, taucht dieser Gasparo aber plötzlich wieder auf. Er möchte Rita jedoch auf keinen Fall zurückhaben, sondern im Gegenteil, jeden Beweis für diese frühere Ehe vernichten, um eine bedeutend jüngere und hübschere Frau heiraten zu können. Gasparo hat aber nicht mit Beppe gerechnet, der nun die einmalige Gelegenheit gekommen sieht, seinem traurigen Dasein zu entfliehen. Beppe wittert die Chance, seine gewalttätige Ehefrau Rita auf einfache Weise loszuwerden, indem er sie an Gasparo zurückgibt.

Wer wird nun letztendlich sein weiteres Leben an Ritas Seite verbringen? Gasparo oder Beppe? Sehen und hören sie selbst!

Es wirken mit: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Florian Dengler (Bariton) und das Puchheimer Taschenorchester: Saskia Ederle (Flöte), Johanna Sandhäger (Violine), David Jäger (Saxophon), Simon Japha (Akkordeon), Michael Sachs (Klavier), Helge Japha (Kontrabass), Sonja Lachenmayr (Musikalische Leitung) sowie Julian Degen (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie).

   

Beginn: 20.00 Uhr (Freitag, 17. Mai)

             19.00 Uhr  (Sonntag, 19. Mai)

 

Veranstaltungsort: PUC Béla Bartók-Saal

   
   
Donnerstag, 21. März 2019 Jazz around the World
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43. Etappe

Monika Stadler & Sigi Finkel Duo

03 21 JATW M.Stadler S.Finkel 4AHelmut Graf

Traumhafte Klangbilder aus den walisischen Bergen.

Die Musik der österreichischen Harfenistin Monika Stadler entspringt, wie sie selbst sagt, aus der Verbundenheit mit der Natur, den Rhythmen des Lebens, dem Erleben innerer und äußerer Stimmungen und der Stille. Ihre Klänge bewegen sich zwischen sphärischen, afrikanischen Flöten, jazzigen beseelten Improvisationen und groovigen Rhythmen. "Song of the Welsh Hills" heißt ihr aktuelles Album mit Eigenkompositionen, inspiriert von der naturbelassenen Landschaft und den unberührten Küsten in Wales, inspiriert von Ihrer Liebe zum Tango, einem bretonischen Tanz.

Für ihr kommendes Album "Flower of the Desert" hat sie sich nun zu einem intensiven Duo-Tanz mit dem Saxophonisten und Flötisten Sigi Finkel gefunden. Mit leicht bluesiger Färbung, in beseelter Improvisation, unzertrennlich und doch so verschieden wie die Heldenzwillinge, umwinden sich dabei Harfe und Saxophon.

Beide Musiker haben im Laufe ihrer Karriere die verschiedensten Abenteuer bestanden: Finkel als weltläufiger Saxophonist zwischen Jazz, Westafrika, Flamenco und dem Nahen Osten, Stadler mit der Konzertharfe zwischen symphonischer Klassik, Jazz, freier Improvisation und Folktraditionen. Und das lässt sich in vielen ihrer gemeinsamen Stücken nachfühlen. An diesem Abend werden ausschließlich Eigenkompositionen aus Monika Stadlers Album "Song of the Welsh Hills" und der brandneuen Duo-CD "Flower in the Desert" mit Sigi Finkel gespielt.
Musik für die Seele. Eine Reise in das Zeitlose, in die Ruhe. Besetzung:Monika Stadler: Harfe; Sigi Finkel: Saxophon, Flöte.

  Die Vorband stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
 

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

 

Samstag, 23. Februar 2019 5. PUC Newcomer Musikfestival
03 17 Newcomerfestival Spielleute Neumentroll 2 Seit Beginn der Jazzreihe "Jazz around the World" im PUC im Jahr 2012 erhielten junge Bands die Chance als Vorband aufzutreten. 2015 begannen die Newcomer Musikfestivals und nach 4 erfolgreichen und
gefeierten Konzertnächten stehen auch beim 5. Newcomer Musikfestival wieder die "25-minutes" Vorbands der Jazzreihe im Mittelpunkt. An diesem Abend sind die jungen Musiker in wechselnden Konzerten zu hören und zeigen ihre unterschiedlichen Auffassungen von Musik und Improvisation. Das breite faszinierende
Spektrum reicht von Sing & Songwriting, Folk und Swing zu Latin, modern Jazz und Pop. Mit dabei Major Moon, das Jazzduo Beba Ebener und Thomas Frey, Lateback und weitere. Den genauen Festivalablauf entnehmen Sie bitte den Pressemitteilungen und den Festivalflyern.
 

PUC - Béla Bartók-Saal

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!!

Montag, 18.Februar 2019

Kammermusik in Puchheim

"Mit den Ohren sehen"

02 18 Kammermusik

Im Mittelpunkt dieses Konzertes steht ein Quintett von Josel Labor, einem im Kindesalter erblindeten Komponisten aus Böhmen, der in Wien ausgebildet und als Pianist in ganz Europa geschätzt wurde.

Den Auftakt des Abends bildet das Divertimento des Berliner Philharmonischen Geigers Hans Ahlgrimm, das in seiner "bassfreien" Besetzung heitere Leichtigkeit verströmt.

Als großes Werk am Ende des Konzertes steht das Klaviertrio in C-Dur von Johannes Brahms.

Hans Ahlgrimm (1904-1945), Divertimento D-Dur für Flöte, Violine und Viola;

Josef Labor (1842-1924), Quintett D-Dur op. 11 für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier;

Johannes Brahms (1833-1897), Trio C-Dur op. 87 für Klavier, Violine und Violoncello

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

 

   
   
Donnerstag, 31.01.2019 Jazz around the world
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42. Etappe

Stefan Sterzinger Trio

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 Querdenker und Urgestein der Wiener Musikszene

Bei dem Wiener Songpoeten und Akkordeonisten Stefan Sterzinger geht es seit jeher um substanzielle Erzählungen. Das war bei "Rock"n"Roll" so, das war bei seinem letzten Album "Ashanti Blue" so und das ist auch jetzt bei seinem neuesten Werk, "Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera" so.

Stefan Sterzinger ist der "Poet mit der Quetsch"n", der ewige Grenzgänger, der Conferencier mit der Federboa, der Theatermann, der Chronist. Seine Musik ist schlaue, gewitzte, abgebrühte Weltmusik, die gleichzeitig vom wunden Herzen und sinister aus dem Hinterhalt kommt. Es war noch nie Sterzingers Sache es sich und seinen Hörern zu gemütlich zu machen. "Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera" hält einen in Atem. Stefan Sterzinger bleibt unbequem - und schafft dabei wieder einmal ein intensives, buntes, schlaues und herrlich schelmisches, musikalisches Erlebnis. Sowas schönes! Für den Abend im PUC sammelt Sterzinger wieder seine langjährigen musikalischen Weggefährten, den Bassisten Franz Schaden und Gitarrist Edi Koehldorfer um sich. Beides ausgewiesene Experten ihres Fachs und auf den Bühnen weit über Wien hinaus unterwegs.
Besetzung: Stefan Sterzinger: Akkordeon, Gesang; Edi Koehldorfer: Gitarre;Franz Schaden: Kontrabass.

 

 Die Vorband :

"The way we fly", das sind Jeanne Hanauer (Gesang), Raphael Morasch (Bass), Fridolin Krön (Gitarre) und Aline Patschke (Schlagzeug). Die Vier haben sich beim gemeinsamen Studium an der Neuen JazzSchool München kennengelernt und spielen eine bunte Mischung aus Pop, Funk und Rock. Jedes Mitglied bringt hierbei noch seine ganz eigenen Einflüsse und Inspirationen aus unterschiedlichen Ecken der Musik mit in die Band, was ihrem Klang an zusätzlicher Farbe und Tiefe verleiht. Freuen Sie sich also auf einen interessanten und kurzweiligen Abend mit "The way we fly".

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

 

Montag, 14. Januar 2019

Kammermusik in Puchheim

"K.u.K. Nachf."

01 14 Kammermusik Das erste Konzert im neuen Jahr der Reihe Kammermusik in Puchheim, die seit 2006 von Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz gestaltet wird und seitdem einen festen Platz im Puchheimer Kulturleben hat, stellt Werke von Komponisten aus der ehemaligen Donaumonarchie Österreich-Ungarn vor. Dabei erklingt zwischen dem  Streichtrio von Dohnányi und einem Klavierquartett von Dvorák das ungewöhnlich besetzte Sextett von Martinu für Klavier und Holzbläser.

Ernst von Dohnányi (1877-1960), Serenade C-Dur  op. 10 für Violine, Viola und Violoncello

Bohuslav Martinu (1890-1959), Sextett für Flöte, Oboe, Klarinette, 2 Fagotte und Klavier

Antonín Dvorák (1841-1904), Quartett Es-Dur op. 87 für Klavier, Violine, Viola und Violoncello
 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal