banner
Montag, 26. April 2021

Kammermusik in Puchheim

"Alle Neune"

04 26 Kammermusik

Auch wenn in diesem Konzert mit Musikern aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz der Jubilar Beethoven selbst nicht erklingt, ist die Musik seiner etwas jüngeren Zeitgenossen ohne seinen Einfluss nicht denkbar. Louis Spohr war als Geiger, Dirigent und Komponist einer der bedeutendsten Musiker im 19. Jahrhundert. Sein Nachruhm verblasste allerdings im Schatten Beethovens. George Onslow wuchs als Sohn eines englischen Adeligen in Frankreich auf und beschäftigte sich entgegen der in Frankreich vorherrschenden Oper überwiegend mit Instrumentalmusik. Wegen der stilistischen Nähe seiner Kompositionen zur Wiener Klassik wird er oft "französischer Beethoven" genannt. Die Nonette bilden mit ihrer reichen Besetzung die gesamte Klangfarbenpalette des klassischen Orchesters ab.


Louis Spohr (1784-1859), Nonett F-Dur op. 31 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
George Onslow (1784-1853), Nonett a-Moll op. 77a für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
Montag, 14. Juni 2021

Kammermusik in Puchheim

"Alte Welt - Neue Welt"

06 21 Kammermusik

Mit Ludwig van Beethoven und Antonín Dvorák stehen zwei Schwergewichte der klassischen Musik im Mittelpunkt dieses Programms mit Musikern aus dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Beethoven bezieht sich in seinem Quintett deutlich auf Mozart, Dvorák schrieb sein Quartett während der Jahre in Nordamerika, wohin er eingeladen war, um an der Entwicklung einer spezifisch amerikanischen Musiksprache mitzuarbeiten. Franz Schreker, zu Lebzeiten einer der meistgespielten Komponisten im deutschsprachigen Raum, zeigt in der Ballett-Pantomime »Der Wind« seine ganze Meisterschaft in feinem Klangsinn und harmonischer Rafinesse. Paul Hindemith emigrierte in die USA und schrieb dort seine Sonate für Kontrabass.


Franz Schreker (1878-1934), »Der Wind« für Violine, Violoncello, Klarinette, Horn und Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Paul Hindemith (1895-1963), Sonate für Kontrabass und Klavier
Antonín Dvorák (1841-1904), Quartett F-Dur op. 96 »Amerikanisches Quartett« für zwei Violinen, Viola und Violoncello

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
 Montag, 19. Juli 2021

 Kammermusik in Puchheim

"Fröhliche Jugend, düsterer Spuk"

 07 19 Kammermusik

Die Reihe Kammermusik in Puchheim wird seit 2006 von Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz gestaltet und hat mit inzwischen über hundert Konzerten einen festen Platz im Puchheimer Kulturleben. Ein heiteres Jugendwerk von Beethoven und ein Spätwerk von Mendelssohn in durchaus dunkler und fantastischer Stimmung spannen einen Rahmen um diesen Abend. Dazwischen erklingen eine barocke Quartett-Sonate von Fasch und ein spritzig-unterhaltsames Quartett des musikalischen Spaßmachers Francaix.


Ludwig van Beethoven (1770-1827), Trio WoO 37 G-Dur für Flöte, Fagott und Klavier
Johann Friedrich Fasch (1688-1758), Sonate F-Dur für zwei Oboen und zwei Fagotte
Jean Françaix (1912-1997), Quartett für Englisch Horn, Violine, Viola und Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Trio c-Moll op. 66 für Klavier, Violine und Violoncello

   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
Montag, 20.September 2021

Kammermusik in Puchheim

"Luftsäulen"

09 20 Kammermusik

Mitglieder des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz präsentieren diesmal "sortenreine" Instrumentengruppen: Vier Fagotte spielen ein Quartett aus dem französichen Spätbarock, eine Opernarie und einen populären Tango-Klassiker, die ganze Oboenfamilie bringt eine außergewöhnliche Fantasie mit lateinamerikanischen Elementen voller Brillanz und Kraft, der französische Spätromantiker Caplét kombiniert vier Holzbläser mit Klavier, und zuletzt gibt es ein kurzweiliges "Dreierlei für zwei Posaunen".


Michel Corette (1707-1795), Le Phénix für vier Fagotte
André Caplet (1878-1925), Quintett für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott
Gioachino Rossini (1792-1868), Largo al Factotum, arr. für vier Fagotte
Astor Piazzolla (1921-1992), Libertango für vier Fagotte
Alfred Reed (1921-2005), El camino real, arr. für zwei Oboen, zwei Englischhörner und Fagott
Orlando di Lasso (1532-1594), 3 Bicinia für zwei Posaunen
Charles Small (1927-2017), Conversation für zwei Posaunen
Brian E. Lynn (*1954), 3 Posh Duets für zwei Posaunen

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50