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Montag, 22. Februar 2021

Kammermusik in Puchheim

"Freunde und Streiche"

02 21 Kammermusik

Die Reihe Kammermusik in Puchheim wird seit 2006 von Mitgliedern des Staatstheaters am Gärtnerplatz gestaltet und hat mit inzwischen über hundert Konzerten einen festen Platz im Puchheimer Kulturleben.
Im Nachklang des großen Beethoven-Jubiläums zum 250. Geburtstag erklingt unter dem Motto "Freunde und Streiche" neben Beethovens berühmtem Gassenhauertrio auch ein Bläser-Notturno seines guten Freundes Ferdinand Ries. Die Streiche der Freunde Max und Moritz sowie der Bremer Stadtmusikanten hat der Holländer und Wahl-Münchner Jan Koetsier mit Witz und Eleganz in virtuoser Form für vier Posaunen vertont.


Ferdinand Ries (1784-1838), Notturno Nr. 1 für Flöte, zwei Klarinetten, zwei Fagotte und Horn
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Trio op. 11 »Gassenhauer«
Jan Koetsier (1911-2006), »Die Bremer Stadtmusikanten« op. 138 für vier Posaunen
Jan Koetsier, »Max und Moritz« op. 127 für vier Posaunen

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
 Montag, 15. März 2021

 Kammermusik in Puchheim

"Serenade, Schmelz und Pathos"

 03 Okt20

 Das Konzert mit Mitgliedern des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz bringt Werke von drei Hauptvertretern verschiedener europäischer Kulturräume zu Gehör: Der große Jubilar Beethoven ist mit einer Serenade vertreten, Michail Glinka, der als Vater der russischen Musik gilt, schrieb sein Trio während eines längeren Aufenthaltes in Italien, und Ralph Vaughan Williams ist einer der wichtigsten Vertreter der britischen Spätromantik. Allen drei Werken ist gemeinsam, dass ihre Komponisten etwa dreißig Jahre alt waren und Besetzungen verwenden, die kaum Vorbilder haben.


Michail Glinka (1804-1857), »Trio pathétique« für Klarinette, Fagott und Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Serenade D-Dur op. 25 für Flöte, Violine und Viola
Ralph Vaughan Williams (1872-1958), Quintett c-Moll für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

   

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
Montag, 26. April 2021

Kammermusik in Puchheim

"Alle Neune"

04 26 Kammermusik

Auch wenn in diesem Konzert mit Musikern aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz der Jubilar Beethoven selbst nicht erklingt, ist die Musik seiner etwas jüngeren Zeitgenossen ohne seinen Einfluss nicht denkbar. Louis Spohr war als Geiger, Dirigent und Komponist einer der bedeutendsten Musiker im 19. Jahrhundert. Sein Nachruhm verblasste allerdings im Schatten Beethovens. George Onslow wuchs als Sohn eines englischen Adeligen in Frankreich auf und beschäftigte sich entgegen der in Frankreich vorherrschenden Oper überwiegend mit Instrumentalmusik. Wegen der stilistischen Nähe seiner Kompositionen zur Wiener Klassik wird er oft "französischer Beethoven" genannt. Die Nonette bilden mit ihrer reichen Besetzung die gesamte Klangfarbenpalette des klassischen Orchesters ab.


Louis Spohr (1784-1859), Nonett F-Dur op. 31 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
George Onslow (1784-1853), Nonett a-Moll op. 77a für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50

   
   
Montag, 14. Juni 2021

Kammermusik in Puchheim

"Alte Welt - Neue Welt"

06 21 Kammermusik

Mit Ludwig van Beethoven und Antonín Dvorák stehen zwei Schwergewichte der klassischen Musik im Mittelpunkt dieses Programms mit Musikern aus dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Beethoven bezieht sich in seinem Quintett deutlich auf Mozart, Dvorák schrieb sein Quartett während der Jahre in Nordamerika, wohin er eingeladen war, um an der Entwicklung einer spezifisch amerikanischen Musiksprache mitzuarbeiten. Franz Schreker, zu Lebzeiten einer der meistgespielten Komponisten im deutschsprachigen Raum, zeigt in der Ballett-Pantomime »Der Wind« seine ganze Meisterschaft in feinem Klangsinn und harmonischer Rafinesse. Paul Hindemith emigrierte in die USA und schrieb dort seine Sonate für Kontrabass.


Franz Schreker (1878-1934), »Der Wind« für Violine, Violoncello, Klarinette, Horn und Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Paul Hindemith (1895-1963), Sonate für Kontrabass und Klavier
Antonín Dvorák (1841-1904), Quartett F-Dur op. 96 »Amerikanisches Quartett« für zwei Violinen, Viola und Violoncello

 

Beginn 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintrittspreise: € 18,60, erm. € 15,30 (auch für Mitglieder des Kulturvereins),  Schüler/Studenten € 6,50