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22. Juni bis 9. Juli

Kunstgeschichten

Monet, Sie sind doch mit Renoir befreundet. Raten Sie ihm doch, einen anderen Beruf zu ergreifen. Sie sehen ja selbst, die Malerei liegt ihm nicht.
(Manet an Monet)

Böcklin ist mir nichts mehr. Die Bilder kommen mir alle so gesucht und bunt vor, ich kann sie nicht mehr sehen.
(August Macke)

Solche, für heutige Kunstliebhaber amüsante Zitate gehören nicht zur Kunstgeschichte, aber zu den Kunstgeschichten. Kunstgeschichte – da fallen sofort die Bezeichnungen aufeinanderfolgender Stile ein und die damit verbundenen Definitionen. Inzwischen steht eine fast nicht überschaubare Fülle an Stilen, Medien und Techniken zur Verfügung. Man kann sie nach Lust und Laune mischen und gattungsübergreifend arbeiten. Man kann Kunstwerke zitieren, persiflieren und variieren und neue Ideen entstehen lassen. Man kann Texte zitieren und philosophischen Ideen in neue Formen kleiden. Man kann malen und zeichnen, schnitzen, formen, fotografieren. Verändern und erzählen: Kunstgeschichten eben.

Teilnehmende Künstler:innen: Angelika Brach, Anna Kirsch, Gabriele Kromer, Ute Richter, Arne Brach.

Vernissage am 22. Juni um 19:00 in der Galerie des Puc.

Eintritt frei!