banner
 Donnerstag, 12. Dezember 2019  Jazz around the world
 logo jazz around the world 201110041

47. Etappe

Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch

 12 12 Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch 01

Ein Tagebuch voll facettenreicher und selbstironischer Chansons.

Die Band Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch präsentiert innovative Chansons aus der Feder von Sängerin und Flötistin Sarah Horneber in einem Gewand aus kreativer Pop-Musik mit Einflüssen aus Klassik, Jazz, Rock und Weltmusik. Der Bandname ist Programm: Genau wie die Einträge in einem Tagebuch beschreibt jeder einzelne Song mit viel Liebe zum musikalischen Detail seinen eigenen Mikrokosmos. Wie im Chanson üblich verarbeitet die Band diverse musikalische Stilelemente zur Ausdeutung des Textes. Zentral stehen Sarahs facettenreiche Lyrics, die introspektiv und selbstironisch alle Lebenslagen beleuchten. Stimmungen und Emotionen werden dabei oft von Metaphern aus Natur und Jahreszeiten getragen. Wort und Musik verbinden sich in einem sinnlich reizvollen Zusammenspiel klanggewordener Poesie. 

Die Besetzung aus Gesang, Flöte, Klavier, Streichern, Gitarre und Schlagzeug tritt flexibel, teils minimalistisch reduziert, teils orchestral ausarrangiert auf. Getragen wird die Musik von Sarahs charakteristischer Stimme, die sich wandelbar in die Atmosphäre jedes einzelnen Stücks einfühlt. Ob tanzbar, pulsierend, rhythmisch, oder lyrisch, gefühlvoll - Von Kammermusik bis hin zu großem Kino erwartet den Hörer ein ganz besonderer Musikgenuss.

Besetzung:
Sarah Horneber: Text, Komposition, Gesang, Flöten, Piano
Anna-Sophie Dreyer: Viola, Backing Vocals, Arrangement
Veit Steinmann: Cello, Backing-Vocals, Arrangement
Philipp Ullrich: Gitarren
Philipp Klahn: Schlagzeug, Perkussion 

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   

 

 Donnerstag, 21. November 2019

 

Jazz around the world
 logo jazz around the world 201110041

46. Etappe

Brillante und faszinierende Klänge entlang der Seidenstraße

 02 11 21 Sedaa Foto by JoTitze  

Sedaa

Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch-persische Formation Sedaa (persisch für Stimme) auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal und Naraa Naranbaatar entführen gemeinsam mit dem virtuosen Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu und dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich voller Schwingungen und Stimmungen. Das Ensemble mischt gekonnt Tradition und Moderne, um den Hörer mit brillanter Technik und ihrem faszinierendem Klanguniversum auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße zu schicken. Mit ihren Live-Auftritten sind sie auf der ganzen Welt unterwegs und gewannen zahlreiche Preise, darunter unter anderem den renommierten Bundeswettbewerb "Creole" in Rudolstadt.

Besetzung:
Naraa Naranbaatar: Kehlgesang, Untertongesang, Bass             Nasaa Nasanjargal: Kehlgesang, Untertongesang, Pferdekopfgeige
Bischgur Omid Bahadori: Gitarre, Trommel, Untertongesang Ganzorig Davakhuu: Hackbrett, Untertongesang

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

   
Donnerstag, 23. Mai 2019 Jazz around the world
logo jazz around the world 201110041

44. Etappe

Renaud Garcia-Fons Trio

05 23 JATW RGF LVDS 1416 1 Solene Person

Eine Hommage an Paris mit dem "Paganini des Kontrabasses"

Gemeinsam mit seinem Trio kehrt der Kontrabass-Virtuose Renaud Garcia-Fons dem Mittelmeer den Rücken und richtet den Blick auf seine Heimatstadt Paris. Neue Kompositionen laden uns auf eine Traumreise durch den melodischen Charme von damals und dem lebendigen, kosmopolitischen Paris von heute ein: Walzer, Balladen, Jazz, klassische Musik und zeitgenössischer Groove.

Dieser Spaziergang durch die Straßen von Paris wird begleitet von Renauds Bass, David Kentucky am Akkordeon und Stephan Caracci (Vibraphon, Perkussion), einem Ensemble aus Virtuosen und Poeten gleichermaßen.

Renaud García-Fons, zählt zu den außergewöhnlichsten Musikern der Jazz- und Weltmusikszene. Er verfügt auch in höchsten Lagen über eine perfekte Intonation: Sein Anspruch, "auf dem Bass singen" zu wollen, ließ ihn eine beispiellose Virtuosität erlangen und zur Weltspitze aufsteigen.

Seine Karriere in der internationalen Szene bildet den Boden für seine eigenen Kreationen, in denen er die Grenzen der verschiedenartigen Musik überwindet. Von syrischer Musik über den Flamenco und andalusische Weltmusik nimmt García-Fons Strömungen der verschiedensten Richtungen in sich auf und kehrt dabei doch immer wieder zum Jazz zurück.

Besetzung: Renaud Garcia-Fons: fünfsaitiger Kontrabass; Stephan Caracci: Schlagzeug und Perkussion; David Venitucci: Akkordeon.

 
 
   
 

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80

 Donnerstag, 17. Oktober 2019  Jazz around the world
 logo jazz around the world 201110041

45. Etappe

Zwischen klirrender Kälte Norwegens und glühender Freiheit Amerikas

 10 17 Lien Hem Christian Mørdre 1

Helge Lien & Knut Hem

Es sind genau 7644,27 km von Oslo nach Paris in Texas. Doch wenn Helge Lien und Knut Hem zu ihren Instrumenten greifen, fühlt es sich an wie ein Katzensprung. Mit einer einzigartigen Mischung aus Jazz und Bluegrass zeigen die beiden Ausnahmemusiker die verblüffenden Ähnlichkeiten und sich anziehenden Gegensätze zwischen zwei scheinbar
widersprüchlichen Welten auf: Der stillen Melancholie der Fjorde und der endlosen Einsamkeit der Canyons; der klirrenden Kälte des norwegischen Hinterlandes und der glühenden Freiheit der amerikanischen Highways.

Als einer der weltweit führenden Spezialisten kitzelt Hem aus seiner Weissenborn, eine in den 30er Jahren in den USA entwickelten Lapsteel-Guitar, alle Nuancen heraus, einschließlich glasklar flirrender Obertöne und sanft schnarrender Saiten. Dabei sind es gerade die Passagen, in denen das Klavier von Helge Lien kurzzeitig die Führung übernimmt, in denen der Klang des Duos seine filmischen Qualitäten gewinnt und wahrhaft
abhebt.

Besetzung: Helge Lien: Piano; Knut Hem: Dobro, Weissenborn

   

Beginn: 20 Uhr PUC Béla-Bartók-Saal

Eintritt: € 20,80, erm. € 17,50  (auch für Mitglieder des Kulturvereins), Schüler/Stud. € 9,80