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Donnerstag, 19.Oktober 2017  Jazz around the world
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 33. Etappe

 Black Market Tune

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 Einigen Weltmusik-Besuchern wird das umjubelte Konzert der Gruppe "Nim Sofyan" im Gedächtnis geblieben sein. Paul Dangl, u.a. Gründungsmitglied der Gruppe "Nim Sofyan", betritt nun mit dem Projekt "Black Market Tune" die JATW-Bühne.
"Black Market Tune" wirbeln buchstäblich Staub auf - von den schottischen Highlands bis zu den Alpen.

Denn die österreichisch-schottische Formation stöbert gern mal auf Dachböden und in Archiven Jahrhunderte alte Noten auf und erwecken schwedische Sterbelieder, schottische Trinklieder und österreichische Jodler zu neuem Leben.

"Black Market Tune" klingen wie brennender Schnaps und rauchiger Whiskey. Die Songs sind mal rau und ungezähmt, mal Herz zerschmetternd und lyrisch. Doch geht es "Black Market Tune" nicht nur um die Neuinterpretation alten Notenmaterials: Die vier Musiker haben einen ganz eigenen Sound kreiert, in dem Jazz und Blues genauso mit einfließen wie Elektronisches. Mit dem richtigen Gespür für verschiedene europäische Musiktraditionen und der großen Offenheit für Experimente schlägt die Band sehr gelungen Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Musikgattungen und Stilen. Die gemeinsame Basis ist dabei stets die Freude am Spielen und Improvisieren.
"Black Market Tune" wurden mit dem "Austrian World Music Advancement Award" ausgezeichnet und war bereits zwei Mal in Australien auf Tour, auf persönliche Empfehlung des Folk-Meisters Andy Irvine.

Zum ersten Mal präsentieren "Black Market Tune" nun in Puchheim ihre lebendige und moderne Interpretation von Folk-Musik. Besetzung: Paul Dangl (von Nim Sofyan): Geige, Gesang; Colin Nicholson: Tastenakkordeon; Christian Troger: Gitarre, Mandoline, E-Gitarre, Effekte; Johanna Kugler: Geige, Bratsche, Gesang

   Vorband:
   

Beginn: 20.00 Uhr

Veranstaltungsort: PUC Béla Bartók-Saal

Eintrittspreise

Normalpreis: 20,60

Ermäßigt (u.a. für Mitglieder des Kulturvereins): 17,30 €

Schüler und Studenten: 9,60 €

   
Donnerstag, 23. November 2017 Jazz around the world
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34. Etappe

Schottisch-finnischer Folk gegen den Uhrzeigersinn

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Sie sind alles andere als zurückhaltende Nordlichter: Wenn die schottische Geigerin Sarah-Jane Summers und der finnische Gitarrist Juhani Silvola zusammen spielen, wird leidenschaftlich improvisiert und die Tradition gehörig umgekrempelt. Nicht umsonst nannte das Duo ihr aktuelles Album "Widdershins", was in Schottland nichts anderes heißt als "gegen den Uhrzeigersinn" oder "gegen die Norm". Ihr Verständnis von Rebellion ist eine temperamentvolle, tanzbare und farbenprächtige Interpretation von schottischer Musik aus den Highlands mit finnischem Einschlag. Genüsslich loten sie die klanglichen und expressiven Möglichkeiten ihrer Instrumente maximal aus: So klingt Summers´ Hardanger-Fiedel manchmal so rau und wild wie eine Rockgitarre und Silovlas Gitarre so mächtig wie die Rhythmussektion einer ganzen Bigband. Beide Musiker leben in Oslo, haben aber andernorts schon reichlich musikalische Erfahrungen gesammelt: Summers war eine der letzten Schülerinnen, die noch beim legendären Donald Ridell studiert hat. Silvola ist ein renommierter Folk- und Pop-Interpret und hat sich als Produzent einen Namen gemacht. Wer die Uhr am 23. November auf schottische Zeit stellt ist, ist zwar eine Stunde zurück, im Folk aber ein ganzes Stück voraus.

Besetzung:
Sarah-Jane Summers: Hardanger-Fiedel
Juhani Silvola: Gitarre

   Vorband:
   

Beginn: 20.00 Uhr

Veranstaltungsort: PUC Béla Bartók-Saal

Eintrittspreise

Normalpreis: 20,60

Ermäßigt (u.a. für Mitglieder des Kulturvereins): 17,30 €

Schüler und Studenten: 9,60 €

   
Donnerstag, 14.Dezember 2017 Jazz around the world
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 35. Etappe

Dressing á la Klezmer

   Mames Babegenush
 12 14 Mames Babegenush

 "Mames Babegenush" ist jiddisch und bedeutet zu Deutsch "Mutters Auberginensalat". Was die dänische Band zu diesem Namen bewegt hat, ist nicht überliefert, was sicher ist: Sie spielen unglaublich guten Klezmer! Das Kopenhagener Sextett vollbringt das Kunststück, moderne Elemente und Rhythmen gekonnt mit der Tradition zu verbinden und dabei tolle Stimmung zu machen.

Ein Live-Konzert wird im Handumdrehen zu einer großen, ausgelassenen Fete. Das ist kein Zufall: "Mames Babegenush" spielte in ihren Anfängen hauptsächlich auf jiddischen Partys, Hochzeiten, Bar Mitzwahs und anderen Feierlichkeiten. Größere Aufmerksamkeit brachte ihnen ihr "Klezmer Attack"-Konzept: Unangekündigte Auftritte an öffentlichen Plätzen, Cafes, Bars und Parks, die zu ausgelassenen Klezmerpartys wurden. Die weltweite Klezmer Community war so begeistert, dass die Band nach New York eingeladen wurde und sogar in der Carnegie Hall spielte. 2010 folgte ein weiteres Highlight: Die Band gewann beim "2nd International Jewish Music Competition" in Amsterdam u.a. den Publikumspreis für die beste Live-Performance, eine absoluteKönigsdisziplin.

Das "perfekte musikalische Dinner" haben die Köche von "Mames Babegenush" nun für Jazz Around the World zusammengestellt. Am 14. Dezember werden sie es bei einem großartigen Klezmer-Abend servieren!

Besetzung: Andreas Møllerhøj: Bass;
Lukas Rande: Saxophon; Bo Rande: Flügelhorn; Nicolai Kornerup: Akkordeon;
Christian Hørsted: Schlagzeug; Emil Goldschmidt: Klarinette

   Vorband:
   

Beginn: 20.00 Uhr

Veranstaltungsort: PUC Béla Bartók-Saal

Eintrittspreise

Normalpreis: 20,60

Ermäßigt (u.a. für Mitglieder des Kulturvereins): 17,30 €

Schüler und Studenten: 9,60 €