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1947 Lebenslauf Hans Deichl

geboren in München
1970 - 1977 Studium der Malerei an der
Akademie der Bildenden Künste München
bei Prof. Oberberger
Abschluss Diplom
1980 - 1985 Studium der Architektur an der
Fachhochschule München
Abschluss Diplom
1985 - 2009 angestellter Architekt in verschiedenen Arch. Büros
in München
begleitende künstlerische Tätigkeit im Bereich
Malerei und Grafik
1998 Mitglied in der Bayerische Architektenkammer
2009 - 2017 selbständiger Architekt in München/Erlangen
begleitende künstlerische Tätigkeit im Bereich
Malerei und Grafik
2017 Mitglied im BBK – München/Oberbayern
2017 lebt und arbeitet in Puchheim Landkreis FFB
Hans Deichl

19HansDeichl

Architekt Dipl.Ing. FH Hans Deichl Oskar-Maria-Graf. Str. 8 82178 Puchheim

Tel. 089 6587490
hato.deichl @ t-online.de


Zur Werkgruppe - Flachbilder
Meinen Arbeiten liegt eine gestalterische Konzeption aus den bildnerischen Mitteln zugrunde und finden ihre formale Gesetzmäßigkeit aber erst in der Bildrealisation. Dabei wird eine – positive Ebene - Formfigur, Formfiguren oder Linienfiguren auf die Bildgrundfläche – negative Ebene – gesetzt. Die Formfigur wird als individuelle Figur aus einfachen geometrischen Formen aber auch aus rhythmisch frei gestalteten Formen aus den Formenkontrasten entwickelt, findet darin ihren Ausdruck und wirkt bereits entsprechend auf das Gemüt des Betrachters. In den folgenden Arbeitsschritten wird die positive Ebene – Formfigur - mit der negativen Ebene – so verwoben, dass Teile der positiven Ebene zurücktreten und Teile der negativen Ebene hervortreten.
Die Farbe wird entsprechend der formalen Ausbildung, bei geometrischen Formen aus dem primär/sekundär Farbkreis gesetzt, bei differenzierteren Formfiguren aus den nachfolgenden Qualitäten, den formalen Ausdruck stützend. Im Sinne des Flachbildes wird die Farbe gesetzt, die negative Ebene mit den Innerhalb der Farbkontraste nach vorne tretenden Farbe belegt – der helleren, reineren, wärmeren Farbe. Die positive Ebene mit der jeweils nach hinten tretenden Farbe belegt – der dunkleren, vergrauten, kälteren Farbe. Es kann jede Farbe auf jede Ebene gesetzt werden. So durchdringen sich die formale Ebene mit der farblichen Ebene, es kommt zu einem Austausch von Positiven und Negativen, das Bild wird zu einer Einheit.
Auf eine Gegenstandsassoziation sowie auf eine gezielte psychologische Aussage wird ver-zichtet, obwohl die Bilder ruhig-tragend, poetisch-heiter aber auch konstruktiv-kühl auf unser Gemüt wirken – es ist eine gegenstandlose Malerei aus Punkt-Linie-Fläche-Farbe, in dieser Tradition der absoluten Malerei stehen diese Bilder.

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